Über die Anfänge der Olympischen Spiele herrscht noch immer Unstimmigkeit unter Historikern. Die ersten Kultspiele sind um 776 v.Chr. dokumentiert, aber es gibt Funde, die bis ins 11. Jahrhundert v.Chr. zurückweisen. Wahrscheinlich hat es sich dabei um kultische Totenspiele gehandelt, die bereits von den Etruskern zelebriert wurden. Jedenfalls war das Ausmaß gewaltig: Bis zu 45.000 Menschen waren bei den Spielen in Bewegung – auch heute noch würden sie ein modernes Sportstadion füllen können! Doch wer waren die Zuschauer, und wer konnte als Athlet teilnehmen? Welche Motivation hatten die Menschen, die Beschwerlichkeiten der Reise und der Wettkämpfe auf sich zu nehmen? Welchen Veränderungen waren die Spiele im Laufe ihrer Geschichte unterworfen? Lucas Edel beantwortet all diese und noch viel mehr Fragen ebenso sachkundig wie unterhaltsam. Er lässt uns nach- und miterleben, wie es zuging im antiken Olympia, welche Triumphe gefeiert wurden und wie man das hungrige Publikum vor 2700 Jahren versorgte.
»Mein Bruder Polydeukes wird dieses Jahr alle Läufe gewinnen!« Aistolos ist noch ein Kind, als er mit seiner Schwester nach Olympia reist – aber er ist stolz auf seinen Vater und seinen Bruder, beide hoffnungsvolle Athleten. Eigentlich haben Frauen und Kinder keinen Zutritt zu den Spielen, doch so einen auftrumpfenden Jungen lässt der Wachsoldat schmunzelnd durch. Und Aistolos kommt aus dem Staunen nicht heraus: So viele Menschen hat er noch nie gesehen wie bei den olympischen Spielen. Die Statuen der großen Sieger und Götter beeindrucken ihn ebenso wie die Rennpferde und die muskulösen Sportler. Nur einer macht ihm Angst: Kyros von Kroton, das ›Untier‹. Kämpft er mit unfairen Mitteln? Werden sich Aistolos‘ Vater und Bruder trotzdem gegen ihn durchsetzen können? Der Junge setzt alles daran, dass das gelingt – und wird somit, unter freundlicher Mithilfe eines mysteriösen Sportlers, der dem Götterboten Hermes erstaunlich ähnlich sieht, zu einem ›Athleten für die Gerechtigkeit‹…
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MEDIENINFORMATION - BELLETRISTIK/KRIMI/SPACE-CRIME - 29.3.2012
Das „must read“ zum letzten Venustransit des 21. Jahrhunderts
Am 6. Juni 2012 zieht die Venus ein letztes Mal für 105 Jahre, für das freie Auge sichtbar, vor der Sonne vorbei und schafft damit den „Venustransit“. Pünktlich zu diesem astronomischen Jahrhundertereignis bietet der Begedia Verlag mit dem Titel „Venustransit“ von Lucas Edel den Freunden der futuristischen Lektüre einen Krimi der Sonderklasse.
Dezember 2117. Der alternde Agent Gus Hayden muss am Vorabend der Liveübertragung des Venustransits zusammen mit der Exo-Biologin FangFang Lee den Mord an seinem Freund Dimitri aufklären. Je mehr er herausfindet, umso klarer wird ihm, dass das Opfer von allen auf der Venusstation „Ariel“ gehasst wurde.
Ein wettsüchtiger Kommandant, eine liebestolle Biochemikerin und eine kettenrauchende Ärztin sind nur Teile eines Rätsels, das sich vor Agent Hayden langsam entfaltet.
Schon bald wird ihm klar: Entweder er tut den Tod als Unfall ab und wahrt das Andenken an seinen Lebensretter oder er klärt das Verbrechen auf und lebt mit einer schrecklichen Wahrheit.
Zwischen veruntreuten Geldern, Medikamentenmissbrauch und einer Jahrtausendentdeckung sucht Gus Hayden den Mörder.
Begedia-Verlag / Lucas Edel
Venustransit
200 Seiten, 19,0 x 12,0 cm, 10,95 Eur[D] / 11,30 Eur[A]
ISBN-10: 3981394666, ISBN-13: 978-3981394665
Stimmen aus dem Netz:
Rezension im “Der Standard Online”
Dr. Gernot Grömer, Präsident des Österreichischen Weltraum Forums

Persönliche Anmerkung:
Der Venustransit! Für ein paar Stunden zieht der Morgenstern als kleine schwarze Scheibe vor der Sonne vorbei. Johannes Kepler hatte ihn bereits 1631 voraus berechnet. Ein einmaliges Ereignis. Am 5. auf 6. Juni 2012 wird er das letzte Mal stattfinden … für 105 Jahre. Diese Tatsache nahm ich mir 2010 zu Herzen und kreierte einen Krimi, um einen alternden Helden, der sich auf der Venus seinen persönlichen Dämonen stellen muss.
Die Recherchen zum Buch waren dabei das Spannendste. Ich bekam Kontakt zum mehrfachen Hugo-Award-Preisträger Geoffrey A. Landis und seinen Ideen. Meine Überraschung war groß, als ich dieses Foto samt Artikel auf Basis seiner Arbeiten zur Kolonisierung der Venus im Netz fand. Erinnert sie nicht stark an die “Stadt in den Wolken” aus “Star Wars”?!
Und welcher Autor wollte nicht schon immer einmal eine paar Szenen in so einem Setting schaffen? Jener Ort, an dem Han Solo in Karbonit eingefroren wurde und der epische Moment eines Vater-Sohn-Konfliktes seine Peripetie erfährt. Solch eine Chance konnte ich nicht am mir vorbeigehen lassen.
Ich hoffe daher, dass ich jedem Freund der Astronomie und der gepflegten Science-Fiction-Literatur einen veritablen Lesegenuss verschaffen kann, am Tag des letzten Venustransits … bis 2117.
MehrMEDIENINFORMATION – BELLETRISTIK/PHANTASTIK/ANTHOLOGIE
Käfer, Herzen, Uhrwerke und Leonardo da Vinci
Clockpunk-Anthologie „Uhrwerk Venedig“ nun auch für das ebook!
Der UlrichBurger-Verlag und Herausgeber Lucas Edel präsentieren sechs bekannte Autoren (Susanne Wilhelm, Emilia Dux, Tom Wilhelm, T. S. Orgel, Dirk Ganser und Lucas Edel.) der deutschen Phantastik-Szene. Gemeinsam wagten sie das mutige Experiment ein Venedig der Renaissance zu erschaffen, das es so nie gegeben hat. Eine Lagunen-Stadt, in der Zahnräder, Uhrwerke und Mechanik die Grundlagen der Technik bilden.
Geschichten von mechanischen Käfern, goldenen Herzen, einem unorthodoxen Helden namens Leonardo da Vinci, Dogen und dem Himmel über einer Stadt, in der die Gondeln Trauer tragen und von Federkraft betrieben werden. Lassen Sie sich entführen in eine Renaissance der phantastischen Art. Traumhaft romantisch und erschreckend zugleich.
Hrsg. Lucas Edel/UlrichBurger-Verlag
Uhrwerk Venedig
Erste deutschsprachige Clockpunk-Anthologie
342 Normseiten, Kindle-ebook, ASIN: B007F2HBY4I
Um 2,99 € – spare jetzt 70% bei Amazon
Stimmen aus dem Netz:
[...] Eine der schönsten phantastischen Erzählungen der letzten Jahre – gothisch, romantisch und beklemmend zugleich. [...]
Andreas Gruber (Schriftsteller und mehrfacher “Deutscher Phantastik Preis”-Träger) über “Der Schlüssel” – http://www.agruber.com
[...] Besser gefallen hat mir da “Der Schlüssel”, der eine sehr schöne Atmosphäre hat und eine dunkel-prachvolle Szenerie voller Dekadenz ausbreitet. Passt auch gut zum Thema Werwolf und Co. und der Wiederbelebung der Gothic Novel. [...]
Nadine Boos (3. Platz beim DSFP 2011) über “Der Schlüssel” auf Scifinet.org
[...] Stilistisch hervorragend, interessantes Personal, stimmige Atmosphäre, schöner Plot mit Anleihen bei den Romantikern von E.T.A. Hoffmann bis Edgar Allan Poe. Für meinen Geschmack endete die Story zu früh. Wie lebt man mit einem goldenen Herzen, das im ewigen Gleichtakt schlägt? [...]
Ralf Bodemann (Mitglied des Kommitees des DSFP) über “Der Schlüssel” auf SF-Fan.de
Persönliche Anmerkung:
Unbekannte Genres ausgraben und an die Öffentlichkeit bringen? Ein Traum. Dazu noch Pionierarbeit leisten? Der absolute mindblower.
Meine Geschichte “Der Schlüssel” war die Initialzündung für diese Anthologie, denn bei meiner Recherche wurde mir klar, dass das Genre “Clockpunk” zwar sehr gerne gelesen werden würde, aber fast nichts auf dem deutschen Markt dazu existierte. Also machte ich mich vor über einem Jahr zusammen mit Andrea Bottlinger an das große Werk Autoren für diese Antho zu begeistern. Anfangs gestaltete sich die Suche schwierig, denn wir dachten uns nicht, dass das Thema für machen Phantastik-Schreiber doch zu sperrig war. Aber, nur wer dran bleibt schafft es nach oben. Schlussendlich fanden sich mit Susanne Wilhelm, Dirk Ganser, den dynamischen T. S. Orgel-Brüdern, Tom Wilhelm, der Newcomerin Emilia Dux und meiner bescheidenen Unaufdringlichkeit sechs Schriftsteller, die sich der Aufgabe stellten. Die Ergebnisse sind überraschend, romantisch, spannend, wunderschön und in mancher Hinsicht verstörend.
Ich fand es faszinierend zu sehen, dass sich manche Elemente in den Geschichten, ohne irgendeine Absprache unter den Autoren, ähnelten, sogar wiederholten. Doch genauso wie es Anime-Altmeister Hayao Miyazaki immer wieder schafft mit Instrumenten wie fliegenden Schlössern, formlosen Geistern und kindlichen Helden vollkommen unterschiedliche Stories zu erzählen, so schafften es auch die Autoren in dieser Anthologie eigene Welten in einem Venedig zu schaffen, das es so nie gab. Und macht nicht gerade das den Reiz der Phantastik aus?
MehrMedieninformation – Belletristik/Anthologie/Psychologie – 03.1.2012.
„ … keine leichte Kost … einmaliger Stil … wortgewaltig …“ – www.kurzgeschichten.de
Die Edition Anna Perenna zeigt Mut zur Komplexität und bietet dem Autor Lucas Edel die Möglichkeit sechs seiner unbequemeren Geschichten einer breiten Leserschaft als Kindle-e-book zugänglich zu machen.
Wer sich auf „Psyche. Welten.“ einlässt, sollte starke Nerven mitbringen. Eine schmerzhafte Achterbahnfahrt durch die finsteren Abgründe der Seele steht demjenigen bevor, der es wagt über die ersten Zeilen hinauszulesen.
Geschichten über einen Soldaten, der mit letzten Kräften gegen das Vergessen kämpft, ein Familienvater, der zu Weihnachten aus dem Kreis seiner Lieben gerissen wird, ein Arzt, der über den Wert einer Axt sinniert, ein Altenpfleger, der an die Grenzen seiner Seele stößt, eine alternde Sängerin, die sich ihre Musik erkämpfen muss und ein Priester, der sich einer verbotenen Erfahrung stellt. Das sind die „Psyche. Welten.“ in die der Autor entführt.
Schonungslos, unaufhaltsam, unvergesslich.
Lucas Edel / Edition Anna Perenna
Psyche. Welten.
ASIN: B006TGST7A
36 Seiten, e-book, 0,99 €
Download: Amazon-Kindle-Shop
Stimmen aus dem Netz:
“Die Kurzgeschichten waren für mich sehr bewegend, an manchen Stellen auch verstörend. Sie verstehen es sehr gut, durch Ihre Worte ganz konkrete Bilder im Kopf der Lesers entstehen zu lassen.” – Dr. Doris Wolf, Psychotherapeutin
“Lucas Edel schreibt sehr kurzgebunden aber mit viel Hintergrund in seinen Worten.” – Bücherwurm 2punkt0 – Bücherblog
“Die Intensität ist überraschend und erschreckend zugleich.” – Nicecats Bücherblog
“Das ist großes Können, was Lucas Edel hier abliefert. Man liest und liest und liest und … huch, schon wieder länger gelesen, als man eigentlich wollte.” – Carsten Zehm, Autor
Persönliche Anmerkung:
Ich freue mich darüber, dass diese Anthologie so viele Leser begeistert. Bis jetzt verzeichnet das Büchlein 643 Downloads bei Amazon. Grund genug die Texte ins Italienische übersetzen zu lassen.
Unter dem Titel “Psiche. Mondi.” hat der Profi Gianni Casoni eine tolle Übertragung der Geschichten erarbeitet.
MehrMEDIENINFORMATION – BELLETRISTIK/PHANTASTIK/ANTHOLOGIE
Der Fluch des Colorado River (Hrsg.: Stefan Cernohuby & Wolfgang Schroeder)
Als Angus McGlenn einen ersten Spatenstich in den trockenen Boden eines Berghangs setzt, ahnt er nicht, dass er die Geschichte des amerikanischen Westens für immer verändern wird. Auf der Suche nach Gold entdeckt er ein natürliches, im Fels verborgenes Wasserbassin. Schon seit Jahrhunderten ist dieser heilige See der Ute-Indianer das Gefängnis böser Geister. Doch davon ahnt der Goldschürfer nichts, als er das Wasser ins Freie leitet. Durch das Rinnsal entfliehen die einstigen Gefangenen in die Fluten des Colorado River …
Taschenbuch: 312 Seiten,Verlag Torsten Low, ISBN 978-3-940036-11-7, Preis: 13,90 €
Amazon: http://amzn.to/t7h4sm
Stimmen aus dem Netz:
Persönliche Anmerkung:
Eine der spannendsten Anthologien des Jahres steht in den Startlöchern und mit ihr meine Geschichte “Kimama”. Inspiriert durch die Musik von Munly & The Lee Lewis Harlots, http://www.munlymunly.com , machte sich im vorigen Winter die Figur “Chephe Le Fevre” in mir breit. Ein Mädchen, halb Indianerin, halb Weiße, die mit mächtigen schamanistischen Kräften beseelt war.
Ich begab mich also auf die Spur ihrer Geschichte und suchte nach ihrer Biografie. Einen Teil davon fand ich in Black Gulch, wo sie mit 18 Jahren ihre einschneidendste Lebensprüfung bestehen musste. Einen Teil aus ihrer Kindheit jedoch entdeckte ich in einer kleinen Hütte am Colorado River. Dort wurde sie das erste Mal ihrer Kraft Geister zu sehen gewahr, als ihr Onkel Stout LeFevre eines Abends in ihr Leben drang. Diese Episode aus ihrem Leben war so eindringlich, so essentiell, dass ich sie niederschreiben musste. Das Ergebnis ist: “Kimama”, was auf indianisch “Schmetterling” heißt.
Getrieben von einem Rachegeist, eine unvorstellbare Schuld auf seinen Schultern, muss sich Stout LeFevre seinem schlimmsten Feind stellen … seinem wahnsinnigen Ich.
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